Der
ICR ist ein Hornhaut-Implantat zur Behandlung der Kurzsichtigkeit
(Myopie). Er stellt eine Alternative zur Korrektur durch Brillen
oder Kontaktlinsen sowie zu anderen mikro- und laserchirurgischen
Verfahren dar.
Beim derzeit verwendeten ICR handelt es sich um zwei Teilsegmente
mit einer Bogenlänge von jeweils ca. 150 Grad und einer entsprechend
ausgewählten Dicke. Die Implantation des Ringes erzeugt eine
gezielte Veränderung der Hornhautkrümmung und die Kurzsichtigkeit
wird korrigiert.

Der ICR wird zunächst in ein Auge implantiert.
Das zweite Auge
bedarf weiterhin einer Fernkorrektur, meist mit Kontaktlinse
(eine Brillenkorrektur ist aus optischen Gründen oft nicht
möglich).
Nach dem Erreichen einer guten Sehschärfe am erstoperierten
Auge kann ein ICR auch in das zweite Auge implantiert werden.
Nach der Operation sollten die vereinbarten Nachkontrollen
wahrgenommen werden, um mögliche Komplikationen rechtzeitig
erkennen und behandeln
zu können.
Das Auge wird äußerlich einige Veränderungen aufweisen.
So ist bei näherem Hinsehen festzustellen, dass in den
durchsichtigen
Teil des Auges ein "Gegenstand" eingesetzt
wurde. Der ICR sieht ähnlich wie eine in das Auge eingesetzte
Kontaktlinse aus.