Hierbei korrigiert man ein Auge etwas schwächer, damit das Lesen wieder etwas besser geht. Das Prinzip der Monovision besteht darin, ein Auge für die Ferne und das andere Auge für die Nähe zu korrigieren. Grundsätzlich entsteht bei diesem System immer gleichzeitig ein Fern- und Nahbild. Über verschiedene unbewusste Funktionen wählt das Gehirn das jeweils benötigte Bild aus. Da hier die Zentrierung in die Nähe und in die Ferne sehr präzise sein muss, wird etwas Geduld benötigt, bis man sich mit dieser Methode wohl fühlt.

Ein erwachsener Mensch kann normalerweise in einem Abstand von 25 cm bis Unendlich gut sehen. Ein gesundes Auge kann Gegenstande in diesem Zwischenraum deutlich sehen. Wenn ein Gegenstand dem Auge genähert wird, wird die Augenlinse dicker, um die Lichtstrahlen mehr zu brechen und sie genau auf die Netzhaut zu fokussieren. Auf diese Weise fallen die Lichtstrahlen nicht hinter die Netzhaut und man kann nahestehende Gegenstände gut sehen.
Da die Augenlinse nach dem 40. Lebensjahr langsam die Formänderungsfähigkeit verliert, kann sie nicht mehr im erforderlichen Ausmass angepasst werden (keine Akkomodation mehr). Man kann mit fortschreitenden Alter nicht mehr gut in der Nähe sehen (Presbyobie). Zudem wird der Bereich des guten Sehens enger. Der Grund, warum Presbyoben die Zeitung zum Lesen von sich weg halten, ist, die Schrift in diesen Sichtbereich zu bringen
Obwohl der Sichtbereich bei Menschen mit Myopie auch eingeengt wird, ist die Einengung im Vergleich zu anderen Menschen geringer und das Sehvermögen wird davon nicht so stark beeinträchtigt.
Bei der Monovisiontechnik wird ein Auge absichtlich auf Myopie eingestellt und auf diese Weise erreicht man, dass dieses Auge in kurzen Entfernungen gut sehen kann. Nachdem das andere Auge auf Weitsichtigkeit eingestellt wird, liegt jede Entfernung im Bereich des guten Sehens.
Die Fehlsichtigkeitseinstellung bei Monovision erfolgt genauso wie bei Laserbehandlungen. Gleich nach der Behandlung können positive Resultate erzielt werden und am nächsten Tag kann der Patient sein normales Leben fortsetzen.

%75 der Patienten fühlen sich nach Monovision wohl. Die Behandlung wird Zuerst wird mit Kontaktlinsen getestet, welche Patienten sich darauf gut einstellen können.

 


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